Historie

2023

  • Leider gab es während Corona und auch danach einige Austritte, die die Schrillmänner unter die Grenze der Auftrittsfähigkeit gebracht haben. Die verbliebenen Sänger arbeiten an einer Strategie, neue Sänger zu gewinnen. Bis wir wieder genug sind haben wir uns vorübergehend projekt-mäßig mit dem Chor Die Zehn – Bulach A Capella zusammengetan und unterstützen diese. Glücklicherweise teilen wir einen Großteil unseres Repertoires mit ihnen und auch unseren Chorleiter.
  • Die Zusammenarbeit mit den Zehn hält uns ganz schön auf Trapp, macht Spaß und wird von beiden Seiten als gewinnbringend empfunden.
  • Im November tragen wir zu einem Benefizkonzert für die Tafel Beiertheim in der Kirche St. Elisabeth bei. Neben unserem Chorauftritt spielt auch ein Orchester und ein Organist. Insgesamt ein gelungener Konzertabend.
  • Im Dezember engagiert uns die Stadt Karlsruhe die Zehn und uns zum abendlichen Empfang im Rathaus zum Tag des Ehrenamts, wo das musikalische Rahmenprogramm darbieten
  • Unser Kooperations-Chor ist fest in das Bulacher Vereinsleben eingebunden und hat daher viele gesetzte, kleinere Auftritte über das Jahr. Insbesondere im Dezember treten wir mehrfach zusammen auf, was gut für unsere Auftrittspraxis ist.

2022

  • Frühling: wir proben nun wieder regelmäßiger draußen auf der Terrasse im Garten eines Mitsängers.
  • 17. und 18. Juni: Wir treten beim Festival monaccord in München auf. Freitags auf der Stadtbühne in der Fußgängerzone und Samstags beim Abendkonzert in der alten Kongresshalle an der Theresienwiese. Beide Auftritte machen uns riesig Spaß und kommen gut an, auch wenn wir auf bewährtes Repertoire zurückgreifen, da wir wegen Corona wenig zum proben gekommen sind.

2021

  • August: wir machen ein unvergessliches Probenwochenende in Falmenta / Durone in einem abgelegenen Bergdorf in Italien im Tal von Cannobio in der Nähe des Lago Maggiore. Wir werden kulinarisch umsorgt, machen tolle Wanderungen, genießen die Berg-Kulisse und machen ein paar wirklich gute Proben.

2020

  • 9. Januar: Auftritt bei Pride on Ice, dem queeren Abend bei der Stadtwerke Eiszeit auf dem Schlossplatz
  • Corona beutelt uns ganz schön. Wir verlieren die Möglichkeit in unserem Standard-Probenlokal zu proben. Da dieses in einem Seniorenheim liegt, gelten besonders harte Hygienevorschriften und wir können uns alle nicht vorstellen mit Masken zu singen.

2019

  • Sa. 22. Juni: Wir treten bei Kreisch!, dem 13. süddeutschen LGBT Chorfestival auf. Zuerst mittags beim Straßensingen in der Innenstadt und vor dem Schloss. Und dann abends zum Konzert im Karlsruher Tollhaus.
  • 22. Februar: Auftritt bei der Jahrestagung der „Democrats Abroad“ in Heidelberg

2018

2016

  • Anlässlich des internationalen Tages gegen Homophobie am 17. Mai werden wir von der Aids-Hilfe Pforzheim für ihr Sommerfest engagiert
  • Die Schrillmänner fahren nach Mallorca und treten beim 2. Mallorca Gay Chorus Festival auf, veranstaltet vom Mallorca Gay Men’s Chorous. Wir hatten tolle Konzerte, u. a. sehr stimmungsvoll und spektakulär im historischen Castillo de Bellver.
  • Im Dezember treten wir zur Eröffnung der „Dancember“-Party des Kulturvereins Die Anstoß e. V. auf

2014

  • Dieses Jahr machten wir bei Various Voices mit, dem großen europäischen Chorfestival in Dublin, Irland.

2013

  • In Nürnberg steigt Sirena, das süddeutsche lesbisch-schwule Chorfestival und wir sind natürlich mit dabei

2012

  • Wir nehmen an SaarQueerele teil, dem süddeutschen lesbisch-schwulen Chorfestival

2011

2010

  • Einladung zum offiziellen Gedenken an die Verfolgung der Homosexuellen im Faschismus im großen Ratssaal der Stadt Mannheim. Als einzige offen Schwule auf einer für alle beeindruckenden Veranstaltung mit mehreren hundert Gästen, darunter viele Schüler. Obwohl wir krankheitsbedingt nur 8 Sänger sind, ruft unser Beitrag Respekt und Anerkennung hervor.
  • Schrill im April: Zusammen mit den Weibrations ein Konzert im Gartensaal des Karlsruher Schlosses – schöne Atmosphäre, hat allen gut gefallen, wird 2011 fortgesetzt werden.
  • ‚Schreiline‘: Auftritt beim lesbisch-schwulen Regio-Chorfestival in Frankfurt.
    Unsere Conference und Lied (Weep) zum Thema Missbrauch liegen (wieder mal) etwas außerhalb des ‚Mainstreams‘ und polarisieren das Publikum.

2009

  • Ein gelungener Auftritt beim PLUS-Geburtstag in Mannheim,
  • Ein leicht missglückter Auftritt bei der „Schrill-im-April“-Eröffnungsgala
  • Eine motivierende November-Matinée in Landau.

2008

  • 2008 Trotz regelmäßiger und intensiver Proben brauchen wir noch eine Auftritts-Pause zur Neuorientierung. Die Fortschritte beim a-cappella-Singen stellen sich nur langsam ein, bis zur „Bühnenreife“ ist es bei jedem Stück ein langer Weg.
  • Hurra! Wir haben unsere Metamorphose erfolgreich durchlaufen und treten im Mai mit neuem Chorleiter, neuem Stil und nigelnagelneuen Stücken – quasi runderneuert – bei Südluscht in Stuttgart auf.

2007

  • Nach über 15 Jahren verlässt uns unser Chorleiter Edzard um sich neuen Herausforderungen zuzuwenden.
    Stefan übernimmt das Ruder und wir alle sind gespannt auf den von ihm angekündigten neuen Kurs.
    Werden Die Schrillmänner in ein paar Monaten noch als solche zu erkennen sein?
  • Letzter Auftritt mit „Wie noch nie“, diesmal in der Schauburg.
    Das Ambiente, die Akustik und der Manager gefallen uns so gut, dass wir dort bestimmt wieder hin kommen.

2006

  • Adventskonzert im Tollhaus. „Wie noch nie“ zum vorletzten Mal in Karlsruhe.
  • Auftritt beim „Fest“ in der Günther-Klotz-Anlage (Bericht auf YouTube): Unser erstes Open-Air-Konzert bei dem der Tontechniker es schafft, uns akustisch gut rüberzubringen.
  • Monaccord in München: Am 17.06. stehen wir zu dritten Mal in der Bayerischen Landeshauptstadt auf der Bühne.

2005

  • Schrill im April:
    Während wir auf der Bühne stehen, läuten die Glocken sämtlicher katholischer Kirchen. Der Tod von Papst Johannes Paul II wird bekanntgegeben. Unsere getragenen Lieder geben ihm das letzte Geleit.
  • Singing River – wir und zwanzig Heteras: Zusammen mit dem „Wunderbaren Frauenchor“ toben wir an Deck des Schubschiffes „MS-Heilbronn“ am 18.06. wiederholt durch den Stuttgarter Neckarhafen. Am Abend haben fast alle einen Sonnenbrand.
  • „Wie noch nie“ in Landau; Trotz Blitzeis auf der Hinfahrt findet die Vorpremière im Haus am Westbahnhof statt.
  • „Wie noch nie“ im Tollhaus; Unser erstes Programm mit unserer Choreographin Nana Müller (Ausschnitte auf YouTube)

2004

  • Unser Adventskonzert „Plan B“ mit Peitschengabi ruft bei Publikum und Presse Begeisterung hervor.
  • Im Rahmen der Europäischen Glockentage wird in der Stadtkirche Karlsruhe Kjell Habbestads Opus 73/2004
    „Das Lied von der Glocke“, Text: Friedrich Schiller, uraufgeführt. Dabei singen wir den Part des Männerchores.
  • Im Zuge der allgemeinen Anarchie beschließen die Schrillmänner ihre eigene Rechtschreibung,
    die sich im Wesentlichen an der neuen Deutschen orientiert.
  • „Kreisch!“ Vom 10. bis 13.06. findet das Lesbisch-schwule Chorfestival zum zweiten Mal in Karlsruhe statt.
  • Auftritt im Rahmen von „Schrill im April“.
  • „Frauengeschichten“ im Haus am Westbahnhof in Landau. Pressebild
  • „Frauengeschichten“ im Forum in Mannheim. Klein, aber fein.

2003

  • Auf der „Meile des Ehrenamtes“ sind wir mit einem Infostand präsent und bereichern das
    kulturelle Angebot der Konzertbühne auf dem Marktplatz mit drei Auftritten.
  • Traditionelles Adventskonzert im Tollhaus mit „Frauengeschichten“.

2002

  • Das Programm „Chat-Rooms – Illusionen schwuler Lebenskulur“ gibt es als Vorpremiere
    schon im März im Haus am Westbahnhof in Landau.
  • bei „Schrill im April“ , der lesbisch-schwulen Kulturwoche in Karlsruhe, bestreiten die Schrillmänner
    gemeinsam mit den WEIBrations die Eröffnungsgala.
  • Ausnahmsweise wird „Chat Rooms – Illusionen schwuler Lebenskultur“ nicht am 1. Advent
    sondern schon im Juni, im Festsaal des Studentenhauses aufgeführt.
  • Im Vorfeld des ersten CSD in der Geschichte Strassbourgs, an dem wir mit einem eigenen Wagen teilnehmen,
    leisten wir der Einladung zu einem Fernsehauftritt bei FR3 Folge.
  • Beim schwul-lesbischen Chöretreffen „Schreiline“ in Frankfurt bringen wir eine Kurzversion von
    „Chat-Rooms“ auf die Bühne.
  • Am Vorabend des Freiburger CSD beglücken wir auch das dortige Publikum mit Auszügen aus „Chat-Rooms“.
    Das Publikum ist noch ergriffener als wir, und so manche Träne wird verstohlen weggetupft.
  • Auftritt bei „Event Rot“ im Schloss Karlsruhe.
  • Zum Advent darf sich das Publikum die Titel wünschen, denn wir singen was Sie wollen.

2001

  • Der SWR veranstaltet sein Festival „KA-XL spezial“. Wir sind der einzige Chor, der dabei auftritt.
    Die Band vor uns pustet etliche deziBel in den Saal. Das Publikum schenkt uns dennoch den
    verbliebenen Rest seines Hörvermögens und applaudiert heftig.
  • Eröffnungsgala von „Schrill im April“ 2001, im Tollhaus Karlsruhe.
  • Zum Europäischen Chorfestival „Various Voices“ reisen wir diesmal nach Berlin.
  • „Shalömchen!“ beim Weltkongress schwuler, lesbischer und transgender Juden in München.
  • „Shalömchen!“ beim Zeltival, Freiburg.

2000

  • Unser Adventskonzert, „Wehe, wehe Homo-Ehe!“, eigentlich geplant für 1999, findet heuer im Januar statt. Dafür in doppelter Ausführung.
  • Reise ins Heilige Land – Unsere Israel-Tour.
  • Sieg vor Gericht: Der Badische Sängerbund muss die Schrillmänner zusammen mit den Rosa Kehlchen, Heidelberg und den Queerflöten, Freiburg nach Richterspruch aufnehmen.
  • Adventskonzert „Shalömchen!“ im Tollhaus, Karlsruhe.
  • „Wehe, wehe Homo-Ehe!“ im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim.

1999

  • Eröffnungsgala von „Schrill im April“ 1999 zusammen mit den WEIBrations.
  • Der CSD findet dieses Jahr in Karlsruhe statt, und wir beteiligen uns pflichtschuldigst daran. Dabei führen wir auf einem Wägelchen ein Double unserer Namenspatronin „Mimi Schrillmann“ mit.
  • Konzert im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim.

1998

  • „Kreisch!“, das lesbisch-schwule Chorspektakel in Karlsruhe, ausgerichtet von
    den WEIBrations und den Schrillmännern.
    Eingeladen waren:
    – Rosa Note, Stuttgart
    – Die Queerflöten, Freiburg
    – Die PhilHOMOniker, München
    – Melodiva, München
    – Die Liederlichen Lesben, Frankfurt a.M.
  • Zwischendurch schaffen wir’s, unsere dritte CD „queereality“ aufzunehmen.
  • AIDS-Benefizveranstaltung im Kühlen Krug, Karlsruhe, zusammen mit Lilo Wanders.
  • Jubiläumsveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen, mit vielen ehemaligen SängerInnen in Karlsruhe.

1997

  • „Various Voices“, Europäisches Lesbisch-schwules Chöretreffen in der Philharmonie, Gasteig, München.
  • Wir veranstalten die dritte „Schrille Nachtmusik“, bei der wir traditionell selbst nicht auftreten.
  • Konzerte in Stuttgart, Landau, Mannheim, und in einem Kuhstall in Wolfach.
    Natürlich gibt’s auch in diesem Jahr unser berühmt-berüchtigtes Advents-Doppelkonzert im Tollhaus.

1996

  • Die „Queerflöten“ veranstalten das erste Südwestdeutsche Regiofestival „ChoriRosa“ in Freiburg.
    Gerne folgen wir ihrer Einladung, im Bürgerhaus Zähringen aufzutreten.
  • Veranstaltung der 2. Schrillen Nachtmusik.
  • Weitere Konzerte in Karlsruhe und Hameln.

1995

  • Unsere zweite CD „Für Jungs verboten“ erblickt nach einer schweren Geburt das Licht der Welt.
  • „Various Voices“, Europäisches Lesbisch-schwules Chöretreffen in Groningen(NL). Die Stimmung ist fantastisch und vom Turm der Stadtkirche läutet’s stündlich die Festivalhymne.
  • „Mitternachtsspitzen“ beim Eurotreff des Landesmusikrates in Bühl / Baden.
  • Veranstaltung der 1. „Schrillen Nachtmusik“.
  • Weitere Konzerte in Karlsruhe, Landau, Freiburg und im umstrittenen Stadthaus zu Ulm. Die Garderobe dort ist zu klein. Daher takeln sich einige Schwestern in einem verglasten Gang über dem Marktplatz auf, was zu erstaunlichen Reaktionen bei manchen männlichen Flaneuren führt.

1994

  • Zu den „Gay Games“ in New York machen sich die Schrillmänner erneut in die Staaten auf, und treten am Broadway in Erscheinung. Allerdings nur im Rahmen des 25. CSD.
  • Fernsehauftritt bei „Kultur Südwest“ in SW3.
  • Eurotreff des Landesmusikrates in Hockenheim.
  • Konzerte in Karlsruhe(D), Bad Herrenalb(D), Trier(D), Rochester(US), Provincetown(US), Bielefeld(D), Kiel(D).

1993

  • Teilnahme am Europäischen Lesbisch-schwulen Chöretreffen in Zürich(CH).
  • Am Klavier begleitet uns nun unsere einzige biologische Frau: Ella.
  • Die „Personality Show“, unser erstes Programm mit durchgängigem Thema und einer separaten Bühne für die Schauspieler, wird im Festsaal des Studentenhauses begeistert gefeiert.
  • Konzerte in Karlsruhe(D), Zürich(CH) und – anlässlich des CSD – in Tübingen(D).

1992

  • Wir begeben uns auf unsere erste Nordamerika-Tournee, die uns entlang der Westküste von Vancouver über Seattle, Portland und Sacramento schließlich nach San Francisco führt. Von unseren Gastgebern in Portland glaubt keiner mehr an deutsche Pünktlichkeit, denn zwischen dem Eintreffen der Gruppen vergehen mehrere Stunden. Dennoch gibt’s zu unseren Ehren ein Barbecue mit Feuerwerk.
  • Unsere erste CD „Pacific Tour“ wird aufgenommen und mit einem Konzert in der Karlsburg vorgestellt.
  • Letztes Konzert mit Martin Widmaier bei „Homolulu“ in Berlin.
  • Edzard Burchards übernimmt die Chorleitung. Dafür verlieren wir in ihm einen sehr guten Tenor.
  • In einer Sylvestershow beim Fernsehsender 1plus werden wir als vermeintlicher Schulchor vorgestellt und beinahe in Brand gesetzt.
  • Auftritt in Bad Herrenalb.

1991

  • Teilnahme am Europäischen Lesbisch-schwulen Chöretreffen „Warme Wellen vom anderen Ufer“ in Hamburg, das gleichzeitig Auslöser für unsere erste Amerika-Tournee war.
  • Ein Konzert in Heidelberg, zwei Konzerte in Frankfurt am Main.
  • „Schrill im April“ findet zum ersten Mal statt. Wegen Schwierigkeiten mit der Technik beginnt die Veranstaltung mit einer Stunde Verspätung. Dafür kriegt das Publikum je ein Glas Sekt.

1990

  • Am Klavier werden wir von Johannes Heidt begleitet.
  • Martin Widmaier übernimmt die Rolle des Chorleiters. Aus seiner Feder stammen auch die meisten unser Lieder.
  • Erstes Konzert mit Martin Widmaier im Gewerbehof, Karlsruhe.

1989

  • Konzerte in Mainz, Ettlingenweiher (dem Waterloo der Schrillmänner), Lahr und Pforzheim-Hohenwart.

1988

  • Ein paar sangesfreudige Schwestern (beheimatet in der Schwulen Unigruppe) versammeln sich, um zusammen die Angewohnheiten ihrer Altvorderen anzunehmen und gemeinsam „Singschdund“, wie man hier in Baden sagt, zu betreiben.
  • Ihr Gründungschorleiter ist Thomas Krause
  • Erster Auftritt im Waldschlösschen mit dem Singspiel „Tod dem Minotaurus“ Im Bewusstsein kultureller Verantwortung gestalten wir unser Outfit nach Vorlagen des Badischen Landesmuseums.